Urlaubsvergütung

Die Urlaubs­ver­gü­tung setzt sich zusam­men aus dem Urlaubs­ent­gelt und dem zusätz­li­chen Urlaubs­geld (= 25 % des Urlaubs­ent­gelts). Sie beträgt in den alten und neu­en Bun­des­län­dern 14,25 % und bei Schwer­be­hin­der­ten 16, 63 % des bis zum Urlaubs­be­ginn ver­dien­ten Brut­to­lohns (§ 8 Nr. 4 BRTV).

Mindesturlaubsvergütung

Für bestimm­te Arbeits­aus­fäl­le ohne Lohn­an­spruch besteht ein Anspruch auf Min­dest­ur­laubs­ver­gü­tung (§ 8 Nr. 5 BRTV). Die­se sind:

  • Unver­schul­de­te Arbeits­un­fä­hig­keit infol­ge von Krank­heit, für die kein Lohn­an­spruch bestand;
  • Aus­fall­stun­den im Zeit­raum vom 1. Dezem­ber bis 31. März, mit Bezug von Sai­son-Kurz­ar­bei­ter­geld ab der 91. Aus­fall­stun­de.

Pro Stun­de des Arbeits­aus­falls beträgt die Min­dest­ur­laubs­ver­gü­tung 14,25% des zuletzt gemel­de­ten Brut­to­lohns pro lohn­zah­lungs­pflich­ti­ge Stun­de (aus­ge­zahl­ter Stun­den­lohn). Sobald der Arbeit­ge­ber den Arbeits­aus­fall mel­det, ent­steht die Min­dest­ur­laubs­ver­gü­tung im lau­fen­den Monat und wird von der SOKA auf dem Arbeit­neh­mer­kon­to gut­ge­schrie­ben.